Bürgel kam gut in Spiel, lag nur bis zum 1:2 zurück. Die SG erwischte dagegen eine schwache Anfangsphase und leistete sich einige technische Fehler. Hinzu kam schlechtes Rückzugsverhalten, was die TSG zu einigen schnellen Toren ausnutzte. Bereits nach 10 Minuten stand es daher 9:5 für die Hausherren. Bis zum 19:12 spielte man weiter wie aus einem Guss, verlor aber in den Schlussminuten der ersten Hälfte etwas die Konzentration im Torabschluss. So wurden klare Torchancen vergeben und der Vorsprung schmolz, entgegen dem Spielverlauf, bis zur Pause wieder auf vier Tore.

Nach Wiederanpfiff legten die Gäste zwei schnelle Tore nach und waren in Schlagdistanz. Bürgel ließ sich jedoch nicht aus dem Konzept bringen und spielte weiter druckvoll im Angriff. Zudem hatte die Defensive die 1. und 2. Welle der SG gut im Griff, sodass Babenhausen immer wieder ins gebundene Angriffsspiel musste. Hier fiel dem Meisterschaftsanwärter jedoch wenig ein, zu gut verteidigte der Aufsteiger. Folgerichtig setzte die TSG sich wieder auf sieben Tore ab, auch eine offensive 4:2-Deckung Babenhausens zeigte keine Wirkung. Bürgel brachte den Vorsprung souverän über die Zeit und stand nach 60 Minuten als verdienter Sieger fest.

Angestachelt durch die eigene schlechte Leistung aus dem Hinspiel war jedem TSG-Akteur anzusehen, dass man sich für die Niederlage revanchieren wollte. Über die gesamte Spieldauer war man die Mannschaft, die mehr investierte und den Sieg mehr wollte. Insgesamt eine Leistung auf die alle Spieler stolz sein können und auf der sich weiter aufbauen lässt.

Schon am Mittwoch hat die Mannschaft die Chance, die gute Form zu bestätigen. Um 19.30 Uhr wird dann die TSG beim TV Gelnhausen II zu Gast sein. Der TV steht aktuell auf einem Abstiegsplatz und will alles daran setzen, den Klassenerhalt noch zu schaffen. Auch gegen Gelnhausen zeigte man in der Hinrunde eine schwache Leistung, demnach ist man erneut auf Wiedergutmachung aus. Dabei hofft die Mannschaft, trotz der ungewohnten Anwurfzeit, auf zahlreiche Unterstützung ihrer tollen Anhänger.

Es spielten:

TSG: D. Nastos, Wösthoff; S. Lenort (1), Wolf (5), Vogt (5), Wilde (4), Vogel, P. Nastos (2), Kleimann (3), N. Lenort (15/5), Heckmann (2), Geyer

SG: Goder, Breitenbach; Seipel (3), Müller, Erk (3), Hollnack (2), Nickolay (3), Dobler (1), Gotta (4/4), Stoffel (3), Binder (1), Geist (3), Maloul (4/1), Siebenschuh (4)

Spielfilm: 0:1; 4:2; 9:5; 11:6; 13:7; 18:10; 19:15 – 19:17; 21:17; 28:21; 30:26; 35:28; 35:31; 37:31

Siebenmeter: 5/6 – 5/6

Zeitstrafen:      5 – 3

Zuschauer:      350