Bürgel ging wie so oft in den letzten Spielen in Führung, konnte die Gäste aber nicht abschüttelt. Zu verkrampft und ängstlich wirkte das Angriffsspiel der TSG und zu zaghaft und unentschlossen wurde in der Deckung agiert. Die vielen freien Räume der gegnerischen 5:1-Abwehr wurden nicht genutzt, fehlender Spielfeldüberblick endete in Fehlpässen und auch das Tempospiel nach vorne war nicht vorhanden. In der Rückwärtsbewegung war man oftmals zu langsam und kassierte unnötige Gegenstoßtore. Auch die leicht lesbaren und wenig druckvollen Angriffsaktionen der SG wurden nicht unterbunden und endeten zu oft mit einem Torwurf für die Gäste. Ein ausgeglichenes Spiel ohne Glanzpunkte aber dafür mit Spannung füllte die ersten 30 Minuten und mit einem 12:11 wurden die Seiten gewechselt.

In der zweiten Halbzeit schien aber der Knoten bei den Bürgeler Mädels geplatz zu sein und sie spielten wie befreit auf. In der Deckung arbeitete jede Spielerin mit Herzblut für die Nebenfrau und Hainburg gelangen gerade noch 4 Tore im zweiten Abschnitt. Im Angriff zeigte jede Spielerin absoluten Willen und Einsatz, schöne Kombinationen fanden immer wieder den freien Mitspieler und der Ball den Weg ins Tor. Es machte richtig Spaß zuzuschauen. Die Gäste hatten Bürgel nichts mehr entgegen zu setzen, wodurch das Vergeben einiger guter Torchancen verkraftet werden konnte. Hochverdient nahm Bürgel mit dem 24:15 die nächsten 2 Punkte entgegen und hat sich damit den Klassenerhalt gesichert.

Die aufgetretten Irritationen in der Woche wurden weitestgehend ausgeräumt. Das Trainerduo Fenn/Rieth steht mit dem Verein in engem Kontakt bzgl. der zukünftigen Planungen im Damenbereich der TSG.

Es spielten: Rieth, Margetic (2), Schweedt, Lange (2), Jöckel (1), Stenger (3), Hoddersen (4), Elbert, Specht (4), Mastroserio, Rümmelein (7/4), Bender-Röhr (1)