Die 1. Herren der TSG Bürgel haben in der Landesliga Süd den TV Asbach dank einer starken Leistung verdient mit 37:33 (17:16) besiegt. Dank der zeitgleichen Niederlage der SKG Roßdorf belegt die TSG jetzt mit 12:4 Punkten den zweiten Tabellenplatz.
Die TSG verschlief der Start in die Begegnung ein wenig und lag schnell mit 0:3 zurück. Im Anschlss kämpfte man sich jedoch über die Abwehr ins Spiel und war in der Lage über die erste und zweite Welle zum Torerfolg zu kommen. Vor allem die auf Moritz Kaczmaerk bezogene 5:1-Deckung zeigte Wirkung und Bürgel fing an das Spiel zu dominieren. Im Angriff wurden durch Spielzüge klare Torchancen kreirt und diese auch häufig genutzt, sodass sich die TSG auf 14:9 absetzte. Doch der starke Gegner aus Asbach ließ sich nicht abschütteln und verkürzte bis zur Pause auf 17:16.
Im zweiten Durchgang präsentierten sich beide Mannschaften zunächst auf Augenhöhe, die TSG geriet jedoch nie in Rückstand. Auch in Unterzahl war man in der Lage zum Torerfolg zu kommen und verteidigte ständig eine Führung zwischen einem und drei Toren. In der Schlussphase zogen dann ein gut aufgelegter Dimi Nastos im Tor sowie das hohe Tempo der TSG den Gästen den Zahn. Bereits beim 33:29 war das Spiel entschieden.
„Wir haben gegen den sehr stark besetzten Rückraum von Asbach sehr gut Abwehr gespielt und dafür gesorgt, dass sie für ihre Tore immer wieder schwer arbeiten mussten“, sagt TSG-Spielertrainer Christian Breiler. „Zudem haben wir versucht, das Tempo über die gesamte Spielzeit hoch zu halten und Asbach somit dir Kräfte geraubt. In den letzten 10 Minuten waren wir körperlich einfach fitter.“
Am kommenden Wochenende muss die Erste am Samstag beim TV Büttelborn antreten. Der Aufsteiger spielt bislang eine gute Saison und steht aktuell mit 8:8 Punkten auf dem achten Tabellenplatz. Überraschen konnte Büttelborn bereits Oberliga-Absteiger TuSpo Oberburg mit einem 31:24-Auswärtssieg. Die TSG sollte also gewarnt sein und hofft auf zahlreiche Unterstützung ihrer vielen Fans. Auf geht’s!
TSG: Gezer, D. Nastos; S. Lenort, Kaiser (1), Wolf (4), Wilde (1), P. Nastos (3), Mohr, Kleinmann (1), Hofmann (5), N. Lenort (12/4), Büdel (1), Denhard (4), Hock
TV: Gaubatz, Vöhringer; Groß (13/8), Weber (4), Böhm, M. Kaczmarek 6), Weigand (1), D. Kaczmarek, Köhler, Rybakov (4), Breitmeier, Hawelky (1), Jäckel (2)
Zeitstrafen: 4 – 3
Strafwürfe: 4/6 – 8/8
Zuschauer: 250
Spielfilm: 0:3; 3:5; 7:6; 10:8; 14:9; 16:11; 16;14; 17:16 – 18:16; 20:20; 26:23; 27:26; 33:29; 37:33