Zum Rückrundenstart empfing die TSG den Tabellendritten aus Neu-Isenburg. Im Hinspiel verlor man unglücklich das Spiel und in Madeleine Giegerich für die komplette Saison eine wichtige Spielerin. Beim 11:15-Halbzeitstand war das Spiel noch nicht entschieden, letzlich verloren die TSG-Damen jedoch mit 21:30.

Anfangs war das Spiel offen, wobei die Gäste immer wieder vorlegten. Schon in dieser Phase zeigte sich, dass das Bürgeler Spiel nicht rund lief. Im Angriff waren die Mädels zu harmlos und in der Abwehr agierten sie viel zu zaghaft. Trotzdem schien beim 8:8 noch alles möglich zu sein. Gegen Ende der ersten Hälfte fiel Bürgel in einen Schlafzustand. Im Angriff schauten die Mädels nur zu, wenn eine Mitspielerin eine Aktion setzte, wodurch die gegnerische Abwehr kaum unter Druck geriet. Zudem wurden vermehrt technische Fehler produziert oder Isenburg fing den Ball ab. Dadurch konnten die Gäste durch Tempogegenstöße, vor denen die Trainer noch in der Besprechung warnten, auf 11:15 davon ziehen.
Aus der Halbzeitpause kam Bürgel gar nicht raus. Das Spiel schien an den Spielerinnen vorbei zu laufen. Gegenwehr war Fehlanzeige und so konnte sich Isenburg schnell auf 11:21 vorentscheident absetzen. In den zweiten 30 Min. klappte bei Isenburg alles, bei Bürgel nichts mehr. Egal welche Abwehrvariante ausprobiert wurde, der Gegner wurde nicht angefasst und der Ball nicht blockiert, wodurch immer wieder einfachst von den Gästen eingenetzt werden konnte. Im Angriff fehlte es an Struktur, Tempo und Wille zum Torwurf oder der Ball wurde leichtfertig verloren. Somit konnte Isenburg immer wieder seine stärkste Waffe, den Gegenstoß nutzen, den die Bürgeler Damen zu keiner Zeit in den Griff bekammen.
Die Gäste waren schneller und wacher, sowohl physisch als auch psychisch. Einzig positiv zu erwähnen war, dass die sogenannte zweite Garde das Spiel am Ende mit Kampfgeist wieder relativ offen gestalten konnte.
Es spielten: Rieth, Kroth, D. Mastroserio, Güven 1, E. Specht 1, Kaiser 1, Margetic 1, Jöckel 2, Tschotschek 1, Kopp 8/5, Cölsch 1, Hoddersen 3, Fenn 3, V. Mastroserio
Siebenmeter: 7/5 – 3/2
Zeitstrafen: 3 – 1
Spielfilm: 0:1; 2:4; 7:6; 10:11; 11:15 – 11:21; 12:22; 15:26; 19:28; 21:30