Den wohl höchsten Sieg seid langem fuhren die Herren 2 bei ihrem ersten Heimspiel im neuen Jahr in der ESO-Sportfabrik ein. Während bereits das Hinspiel mit 22:35 gewonnen wurde, gelang den Berlern eine noch höhere Ausbeute und man gewann hoch verdient mit 55:22 (28:11).

Kinzigtal II befindet sich nach mehreren Abgängen im Umbruch, startete trotz dieser Tatsache gut ins Spiel. Dies lag jedoch auch an den Hausherren, die es den Gästen recht einfach machten, um zu Torerfolgen zu kommen. So vielen die Gegentore im ständigen Wechsel überwiegend  von Rückraumlinks und -rechts, meist durch verdeckte Unterarmwürfe, bei denen unsere Torhüter das Nachsehen hatten. Dies führte sogar zur Kinzigtaler Führung, welche jedoch in der 13. Minute einen Ruck durch das TSG-Team gehen ließ. Von da ab bestimmte man das Spiel nach Belieben. Vor allem durch eine 100 %ige Steigerung in der Abwehr gelang die Wende, die allen voran von Chris Hofmann mit zahlreichen Gegenstoßtreffern eingeleitet wurde und zu einem 15:0-Lauf !!! der TSG führte. Somit war nach 25. Minuten beim Stand von 23:9 bereits das Spiel entschieden, bis zur Halbzeit gelang es, die Führung auf 28:11 auszubauen.
In der zweiten Hälfte verlief das Spiel dann bis zum 35:17 etwas ausgeglichener, doch die Gäste hatten einfach nichts mehr entgegenzusetzen. Über einen 8:0-Lauf und dem Zwischenstand von 43:17, schraubten die Herren II das Ergebnis auf 55:22 hoch. Garant für den Sieg war einmal mehr Chris Hofmann mit einer bärenstarken Leistung. Und mir Max Löbrich zeigte auch ein zurückgekehrter Langzeitverletzter, dass er das Handballspielen nicht verlernt hat.
Zudem ist positiv hervorzuheben, dass es eine sehr faire Partie war, die trotz des klaren Ausgangs jederzeit sportlich fair verlief.
Dieser Sieg sollte der „Zwoten“ Sicherheit geben, um in den anstehenden Rückrundenpartien ein paar mehr Punkte als in der Vorrunde zu holen. Der nächste Auswärtsgegner ist am 26.01.2014 um 17:30 Uhr die TG Hanau, die sich sicherlich für die deutliche Hinspielniederlage aus der Vorrunde revanchieren will.
Es spielten: Kai Wullbrandt, Holger Schulz; Philipp Bott, Jan Chovanietz (7), Marius Finger (6), Felix Heckmann (8/3), Chris Hofmann (19), Max Löbrich (5), Claus Müller, Michael Nöth (1), Frank Scherling, Max Seuring (6), Jörg Werner (3), Marvin Wiederspahn