Beide F-Jugend-Teams traten zum Aufsetzter-Handball in Seligenstadt an. Bei diesem Spieltag wurde nicht das übliche 2 x 3 gegen 3 gespielt, sondern in der Spielform des Aufsetzer-Handballs. Die Regeln weichen sehr vom 2 x 3 gegen 3 ab. So sind zwei Spielfelder parallel aufgebaut und es wir quer auf dem Spielfeld gespielt. Die Tore, welche durch Stangen markiert sind, dürfen nur per Aufsetzer erzielt werden. Das Spiel ist deutlich variabler und sehr flexibel. Und auch die Trainer sind aufgrund der noch ungewohnten Spielweise für die F-Jugend-Kinder sehr gefordert. Der Torwart ist in der Regel „fliegend“, eine Trennung von Angriff und Abwehr gibt es nicht. Es kann zum Beispiel mit flexibler Anzahl von Spielern gespielt werden (3 plus 1 fliegender Torwart oder 3 plus 2 fliegende Torwarte) und die Breite des Tores kann angepasst werden. Der Spaß soll für die Kinder im Vordergrund stehen.

Die F1 traf auf die gastgebende TGS Seligenstadt sowie mit zwei Mannschaften der HSG Nieder-Roden. Die Kinder spielten in allen drei Spielen sehr schön zusammen und kämpften um jeden Ball. Das Umschalten von Abwehr auf Angriff klappte sehr gut und es konnten sich diesmal mehrere Kinder in die Torschützenliste eintragen. Alle versuchten immer wieder an den Ball zu kommen, liefen sich toll frei und versuchten immer wieder zu schauen, welcher Mitspieler frei war. Das Ziel der Trainer die Spielanteile möglichsr gleichmäßig zu verteilten klappte gut und die F-Jugendlichen spielten mit großem Spaß. Die Ergebnisse werden in der neuen Spielform nicht offiziell gezählt, was natürlich immer wieder zu Nachfragen seitens der Kinder führte. „Gefühlt“ war die TGS Seligenstadt ein zu starker Gegner, gegen beide Mannschaften der HSG Nieder-Roden fühlten wir uns jedoch als Sieger.
Es spielten in der F1: Nicolas Kohlhepp, Moritz Röhr, Ruben Wenzel, Felipe Warscheid, Valentina Krayer, Svea Keibel, Ivana Bub, Leonarda Plakas, Leonie Herold, Emily Pohl, Sarah-Sophie Haselow
Die Gegner der F2 waren dann ebenfalls die TGS Seligenstadt, die TGS Niederrodenbach und der TSV Klein-Auheim. Auch hier klappte das Zusammenspiel schon viel besser. Alle versuchten an den Ball zu kommen, kämpften und suchten auch den Torabschluss. Auch das Freilaufen klappt immer besser und auch die Zuordnung in der Abwehr funktioniert schon gut. Wie bei der F1 gab es auch bei den Jungs und Mädels der F2 mehrere Torschützen und die Kinder fühlten sich als Sieger.
Es spielten in der F2: Ann-Sophie Sattler, Malin Lange, Dawid Sawicki, Luca Wollek, Lara Hotz, Iven Waldmann, Vivien Sanna, Julian Kubitzki, Johanna Matschke
Fazit: Die neue Spielform befindet sich derzeit in einer Testphase und wird eventuell in der kommenden Form als weitere Spielform eingesetzt. Sehr positiv ist, dass alle Kinder größere Möglichkeit erhalten, sich zu bewegen. Durch den fliegenden Torwart entsteht im Angriff automatisch eine Überzahlsituation und auch schwächere Mannschaften kommen dadurch öfters zum Torabschluss. Zudem sind die Kinder stärker gefordert in der Abwehr den Ballführenden zu erkennen und zu decken. Im Angriff  ist es einfacher den freien Mitspieler zu sehen und da das Spielfeld kleiner ist, ist es für die F-Jugendlichen einfacher die Spielfläche zu überblicken, wodurch viel gezielter gespielt wird.
Ein Dank gilt an dieser Stelle noch der TGS Seligenstadt für die tolle Organisation sowie allen anderen Trainern für die Flexibilität und das sehr angenehme Miteinander.