Am Sonntag spielte die weibliche E2 gegen den Stadtrivalen OFC Handball.  Obwohl in den ersten paar Minuten das Spiel relativ ausgeglichen erschien, trennte man sich am Schluss 24:2 (Halbzeit 12:0).

Im Vorfeld musste die weibliche E2 leider viele Absagen hinnnehmen, sodass man im Endeffekt nur mit 8 Feldspielerinnen und ohne Torfrau zum Spiel fuhr. Zum Glück erklärte sich Jessi bereit den Part der Torfrau zu übernehmen.
Die ersten Minuten des Spiels wirkten sehr vielverprechend. Oft konnte man die OFC-Mädels am Torwurf hindern oder so unter Druck setzen, dass sie kein Tor erzielen konnten.
Zu Mitte der ersten Halbzeit war jedoch klar, dass dies nicht auf Dauer durchgezogen werden konnte. Im Angriff fehlte die Bereitschaft sich freizulaufen und den Ball mit Bewegung nach vorne zu tragen. Oft versteckten sich die Mädels in der gegnerischen Hälfte, wo sie zwar “frei standen”, aber nicht angespielt werden konnten, weil sie sich außer Wurfreichweite befanden. Gegen Ende der ersten Halbzeit wurde dies etwas besser.
In der zweiten Hlabzeit wurde insgesamt mit etwas mehr Tempo gespielt, sodass man selbst zwei Tore erzielen und auch generell öfter aufs Tor werfen konnte. Das Tempospiel brachte im Gegenzug aber auch einige Ballverluste mit sich, sodass der Gegner genausoviele Tore wie in der ersten Halbzeit erzielen konnte.
Unterm Strich lässt sich sagen, dass heute Mädchen, die sonst nicht so aktiv am Spielgeschehen teilnehmen ihre Aufgabe gut angenommen, Verantwortung übernommen  und für den Balltransport nach vorne gesorgt haben.
Woran wir auf jeden Fall noch arbeiten müssen, ist die Ballbehandlung im Beisein eines Gegenspielers. Hier verlieren wir zu oft den Ball und laden zu einfachen Gegenstoßtoren ein.
Es spielten: Jessi Müller (Tor), Lisha Cheng (1), Chiara Schulz(1), Madita Lange, Nouhaila Veith, Tarisa Götz, Lara Petermann, Charlotte Walther