Die 1. Herren der TSG Bürgel haben ihr Auswärtsspiel beim TV Asbach mit 35:28 (21:12) gewonnen. Der Grundstein für den Sieg wurde durch überzeugende Abwehrarbeit gelegt. Damit bleibt die TSG mit inzwischen 30:12 Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz.

Die TSG startete mit einer 3:2:1-Defensive und überraschte hiermit den statisch agierenden Rückraum der Hausherren. So wurden viele Bälle erobert und zudem die wenigen freien Würfe, die sich Asbach erarbeitete vom gut aufgelegten Dimi Nastos im Tor abgewehrt. So setzte Bürgel sich früh über 6:1 auf 9:2 ab und war auch im Anschluss die spielbestimmende Mannschaft. Zwar kam der TV im weiteren Verlauf immer öfter zu Toren, weil man sich besser auf die Defensive der TSG einstellte. Doch durch diszipliniertes Angriffsspiel wurde der Vorsprung souverän verwaltet. So ging man mit einer 21:12-Führung in die Pause.
Nach Wiederanpfiff blieben zunächst die Gäste tonangebend, leisteten sich aber immer wieder Konzentrationsschwächen in Abwehr und Angriff, was Asbach im Spiel hielt. Ein Aufbäumen der Asbacher beim 30:25 wurde durch eine Auszeit der TSG und zwei schnellen Toren im Anschluss auf 32:25 im Keim erstickt. In der Schlussphase verwaltete Bürgel den Vorsprung ohne noch einmal in Gefahr zu geraten.
„Nach zuletzt eher schwachen Leistungen haben wir heute eine gute Antwort gegeben“, sagt TSG- Spielertrainer Christian Breiler. „Wir haben in der Abwehr aggressiv verteidigt und die Zweikämpfe angenommen. Dazu waren wir im Angriffsspiel diszipliniert und haben haben wenige Fehler gemacht. Somit sind wir auch in dieser Höhe der absolut verdiente Sieger.“
Am kommenden Sonntag empfängt die TSG in der Sportfabrik den TV Büttelborn (18.00 Uhr). Gegen den Konkurrenten aus dem unteren Tabellendrittel hat Bürgel noch einiges wieder gut zu machen, zeigte man doch im Hinspiel trotz des 31:23-Sieges eine der schwächsten Saisonleistungen. Die Mannschaft hofft dabei auf zahlreiche Unterstützung ihrer Anhänger. Auf geht’s!
TSG: D. Nastos, Gezer; S. Lenort, Mohr (5), Wolf (2), Wilde (5), P. Nastos (3), Hofmann, N. Lenort (14/3), Denhard (5), Breiler (1), Hock
TV: Vöhringer, Gaubatz; Groß (5/4), Weber (2), Lang, Böhm (2), Weigand (2), Röder, Kaczmarek (4), Rybakov (4), Breitmeier (1), Mawelky (1), Jöckel (4)
Zeitstrafen: 2:1
Siebenmeter: 3/4 – 4/5
Zuschauer: 150
Spielfilm: 0:1, 6:1; 9:2; 13:6; 13:9; 21:12 – 21:13; 23:17; 28:20; 30:25; 35:28