Die 1. Herren der TSG Bürgel haben in der Landesliga Süd ihr Heimspiel gegen den TV Büttelborn mit 40:36 (15:15) gewonnen. Trotz schwacher Defensive behielt die TSG die Oberhand und verteidigte somit erfolgreich den zweiten Tabellenplatz (32:12 Punkte). Währenddessen gewann Tabellenführer Griesheim souverän mit 33:18 gegen die SKG Roßdorf und benötigt aus den letzten vier Spielen nur noch einen Sieg, um die Meisterschaft perfekt zu machen.
Die TSG kam schlecht aus den Startlöchern und lag früh mit 1:4 zurück. Dank disziplinierterem Angriffsspiel glich man jedoch schnell auf 5:5 aus und erspielte sich bis zum 11:8 einen Vorteil. Dann aber schied Stephan Denhard mit einer Knöchelverletzung aus und die TSG verlor erneut den Faden. Büttelborn gelangen vier Tore in Folge und ging erneut mit 11:12 in Führung. Dank zweier Tore aus Tempogegenstößen glichen die Hausherren bis zur Pause wieder aus (15:15).
Nach dem Seitenwechsel stellten beide Mannschaften das Abwehrspielen komplett ein und es entwickelte sich ein Scheibenschießen. Mit Ausnahme einer 27:25-Führung durch die TSG wechselten sich beide Mannschaften mit dem Tore werfen über 20 Minuten ständig ab, sodass es bis zum 35:35 insgesamt 19 Mal Unentschieden stand. Mit einem parierten Strafwurf inklusive des anschließenden Abprallers brachte Silahen Gezer die TSG dann auf die Siegerstraße, die im Anschluss auf 37:35 erhöhte. In den verbleibenden Minuten hatte Bürgel dann keine Probleme mehr, den Vorsprung noch auszubauen.
„Mit der gezeigten Abwehrleistung können wir nicht zufrieden sein“, sagt TSG-Spielertrainer Christian Breiler. „Wir haben in der ersten Hälfte wegen der langsamen Spielweise der Büttelborner im Angriff die Geduld verloren und ihnen dann in der zweiten Hälfte unser Tempo aufgezwungen. Das haben sie aber sehr gut gemacht und wir sind in der Abwehr einfach immer wieder zu passiv  gewesen. Am Ende hatten wir etwas Glück und den längeren Atem.“
Am kommenden Sonntag gastiert die TSG beim TV Reinheim (So, 18.00 Uhr), gegen die das Hinspiel knapp mit 41:39 gewonnen werden konnte. Hier wird sich vor allem die Defensive deutlich besser und aktiver präsentieren müssen, will man nicht von dem wurfgewaltigen Rückraum der Reinheimer abgeschossen werden. Die Mannschaft hofft auf zahlreiche Unterstützung ihrer Anhänger. Auf geht’s TSG!
TSG: D. Nastos, Gezer; S. Lenort (7), Mohr, Wolf (6), Wilde (5), P. Nastos (9), Breiler (1), Hofmann, N. Lenort (12/5), Denhard (1), Hock
TV: Becker, Lochmüller; Langendorf (5), Vogel (5), Schafferick, Senßfelder (7/5), Gremm (2), Hrach (3), Eidmüller (5), Dries, Wagner (3), Schneider, Scheck (2), Gormüller (4)
Zeitstrafen:           5:3
Siebenmeter:         5/6 – 5/6
Zuschauer:            250
Spielfilm: 0:2; 1:4; 5:5; 11:8; 11:12; 13:15; 15:15 – 16:15; 19:19; 25:25; 27:25; 27:27; 34:35; 37:35; 40:36