Mit dem zu keiner Zeit gefährdeten 25:17-Erfolg gegen die SUM II setzten sich die Bürgeler Damen in der Tabellenspitze fest. Dass es kein einfaches Spiel werden würde, war den TSG-Verantwortlichen klar, zeigte der Aufsteiger in den ersten Partien doch sehr gute Ergebnisse, zudem ist die SUM II eine sehr erfahrene Mannschaft und man kennt sich in und auswendig.

Bis zum 4:4 tastete sich beide Teams ab und Bürgel tat sich im Angriff schwer gegen die robuste Gästeabwehr. Die eigene Defensive stand in einer abgewandelten 6:0-Formation allerdings sehr gut und ließ bei der SUM keinen Spielfluss aufkommen. Mitte der ersten Halbzeit platze dann der Knoten im TSG-Angriff. Mit druckvollem, lauffreudigem Spiel setzten sich die Bürgeler Mädels von 4:4 auf 10:4 ab. Über Kreuzbewegungen und schnelles Passen riss man große Räume in die Gästeabwehr, die man dann gezielt anlief und auch im Abschluss zeigte sich Bürgel willenstark. In dieser Phase agierte die Abwehr auch sehr konsequent, stellte immer wieder die Außenspielerinnen der Gäste zu, sodass dem Rückraum die Anspielmöglichkeiten fehlten und die SUM teilweise hilflos wirkte. Bis zur Halbzeit erspielte man so eine 11:7-Führung.
Im zweiten Durchgang bestimmte Bürgel das Spiel nach Belieben und es wurde viel gewechselt. Es kam nie das Gefühl auf, dass man das Spiel noch aus der Hand geben würde. Mit dem sicheren Vorsprung im Rücken wurde allerdings das Angriffsspiel zu verhalten. Teils ideenlos und unstrukturiert spielte man zu dicht vor der Abwehr den Ball und technische Fehler häuften sich. Auch die Defensive wirkte nicht mehr so aggressiv, blockierte zu wenig den Ball und fasste auch am Gegenspieler zu wenig zu. Nichts desto trotz konnte der Vorsprung gehalten bzw. am Ende auf neun Tore hoch geschraubt werden, obwohl die Effektivität im Abschluss, bedingt durch unglückliche Lattentreffer, zu wünschen übrig ließ.
Neun verschiedene Torschützen zeugen von der Ausgeglichenheit und Variabilität des Kaders. Jetzt gilt es nächste Woche Sonntag um 18:00 Uhr Zuhause gegen Brüchköbel in der Erfolgsspur zu bleiben und einmal über 60 Minuten das Niveau hoch zu halten.
Es spielten: Rieth, Scheuermann; Matroserio 1, Margetic 1, E. Specht 5, Kaiser 1/1, Nastou, Jöckel 1, Kopp 4/1, Hoddersen 5, Fenn-Nubert 1, Müller 5/2, Rümmelein 1
Spielfilm: 0:1 2:1 4:4 10:4 11:7 – 14:7 15:10 17:11 19:13 21:15 23:17 25:17
Gelbe Karten: 0 – 1
Zeitstrafen: 0 – 1
Siebenmeter: 4 – 0