Die 1. Herren der TSG Offenbach-Bürgel haben in der Landesliga Süd ihr Derby gegen die HSG Maintal deutlich mit 39:28 (20:14) gewonnen. Dadurch steht man mit jetzt 11:7 Punkten auf dem fünften Tabellenplatz.

Nach einem kurzen Abtasten erspielte sich die TSG beim 7:4 erstmals einen Vorsprung. Doch beim 10:10 hatten die Gäste aus Maintal den Spielstand dank eigenem Kampf und unnötiger Fehler seitens der TSG wieder ausgeglichen. Die TSG nahm eine Auszeit und spielte im Anschluss wieder konsequenter und wartete auf ihre Chancen im Angriff. Da zudem bei der HSG die Kräfte schwanden, setzten sich die Hausherren bis zur Pause vorentscheidend auf 20:14 ab.
Nach Wiederanpfiff legten die Gäste noch mal alles in die Waagschale und verkürzten auf 22:19, dieser Zwischenspurt kostete jedoch zu viel Kraft. Durch einen 6:1-Lauf der TSG auf 28:20 betrug der Vorsprung erstmals 8 Tore. Der Wille von Maintal war gebrochen und die Bürgel spielte das Spiel souverän zu Ende.
Insgesamt zeigte man eine starke Mannschaftsleistung und war vor allem im Angriff in der Lage, das Spiel zu bestimmen. In der Defensive war man jedoch in einigen Phasen etwas nachlässig, woran für die kommenden Aufgaben gearbeitet werden muss.
Am kommenden Sonntag tritt die TSG zum Auswärtsspiel bei der HSG Rodenstein (9:9 Punkte/8. Platz) an. Anpfiff ist um 18.00 Uhr in Reichelsheim. Die HSG war vor zwei Wochen die erste Mannschaft, die das Überraschungsteam aus Nieder-Roden schlagen konnte und spielt vor allem in eigener Halle starken Handball. Gegen den körperlich robusten Gegner wird die TSG sicher deutlich mehr gefordert sein, als in den vergangenen Spielen gegen Egelsbach und Maintal. Die Mannschaft hofft auf zahlreiche Unterstützung ihrer Anhänger. Auf geht’s TSG!
TSG: Gezer, D. Nastos; S. Lenort, Kaiser (8), Wolf, Vogt (4), Wilde (6), Gotta (8/5), P. Nastos (1), Mohr (3), Merget, Hofmann (1), N. Lenort (8), Hock
HSG: Heuser, Obermayer; Suttner, Pleß, Schwab (2), Krüger (10/4), Merz, Schneider (2), Dutkowski (2), Cohen (5), Dietrich (5), Maric (2), Rauch
Zuschauer:      250
Zeitstrafen:      1 – 1
Strafwürfe:      5/5 – 4/4
Spielfilm: 0:2; 3:2; 7:4; 10:7; 10:10; 16:14; 20:14 – 20:15; 22:19; 28:20; 34:25; 39:28