Um an der Tabellenspitze zu überwintern, brauchten die ersten Damen der TSG Offenbach-Bürgel noch einen Sieg, da sie punktetechnisch bis zur Winterpause dann nicht mehr einzuholen sind. Obwohl man ersatzgeschwächt antrat, stellte das Schlusslicht aus Dreieich die TSG nicht wirklich vor Probleme und die Fenn/Rieth-Truppe sicherte sich beim 37:19-Sieg die nächsten zwei Punkte.

Mit dem Anpfiff stellten die Bürgeler Damen gleich die Rollenverteilung klar und ließen der HSG Dreieich nicht den Hauch einer Chance. Eine aufmerksame und ballorientierte Abwehr sorgte immer wieder für Unsicherheiten im Angriff der Gästen. Ballgewinne oder unplatzierte Würfe waren die Folge und ermöglichten einfache Tempogegenstöße. Beim 10:2 nach knapp 15 Minuten war das Spiel schon entschieden. Über die zweite Welle und schön herausgespielte Angriffe baute die TSG die Führung stetig aus und beim 22:8 wurden die Seiten gewechselt.
Bürgel schaltete im zweiten Abschnitt aber nicht ab sondern spielte weiter dynamisch und druckvoll im Angriff, wodurch sich große Lücken in der gegnerischen Defensive auftaten, die vor allem Jana Kopp eindrucksvoll zu nutzen wusste. Einzig die Kopfverletzung von Bettina Fenn-Nubert brachte den TSG-Motor kurzzeitig zum Stocken. Der gesamten Mannschaft war der Spaß am Spiel und der absolute Siegeswille anzusehen und über schnelles Passspiel und viel Bewegung fand der Bürgeler Angriff wieder in die Spur zurück. Mit der Abwehr jedoch war man auf der heimischen Bank in den zweiten 30 Minuten nicht ganz zufrieden, standen die Mädels doch teilweise zu passiv und nahmen zu spät den Zweikampf an. Das 37:19 war letztendlich hoch verdient und Dreiech hatte Glück,  dass noch einige hochkarätige Torchancen auf Bürgeler Seite ungenutzt blieben.
Zum letzten Spiel des Jahres müssen die TSG-Damen am Samstag, den13.12.14 um 19:30 beim HSV Götzenhain antreten, ein unangenehmer Gegner aus dem Mittelfeld der Tabelle, den es nicht zu unterschätzen gilt.
TSG: Rieth, Kroth; D. Mastroserio 4, Margetic 3, E. Specht 5, Kaiser 4/3, Jöckel 1, Kopp 12/1, Hoddersen 1, Fenn 2, Müller 5, Rümmelein n.e.
Spielfilm: 0:1 4:1 10:2 13:3 18:7 22:8 – 23:8 27:11 30:13 32:18 37:19
Siebenmeter: 6/4 – 5/5
Zeitstrafen: 0/3