Am Sonntag kam es zur besten Anwurfzeit zum Topspiel der weiblichen A-Jugend in der  Bezirksoberliga in heimischer Halle ging es gegen den TSV Klein-Auheim, welches mit 29:26 gewonnen werden konnte. Die BOL führt man damit weiter min 16:0 Punkten an.
Hatte unsere Mannschaft das Hinspiel in Klein-Auheim doch klar dominiert und mit 20.25 gewonnen, waren die Vorzeichen im Rückspiel doch verändert. Aufgrund der Winterpause war in den ersten Trainingseinheiten zu erkennen, dass der Mannschaft noch ein gewisser Rhythmus fehlt. Weiterhin war auch abzusehen, dass sich Klein-Auheim als Mitfavorit in der Liga für die erste Niederlage revanchieren und auch in der Meisterschaft noch ein Wörtchen mitsprechen wollte. Die Partie startete ausgeglichen, und trotz einer ersten Führung von 2 Toren für unsere Bürgeler A-Jugend hatte man das Gefühl, dass Klein-Auheim durch ein paar gute Szenen sofort wieder den Anschluss findet. Die ersten Minuten wurden dann durch die schwere Verletzung unserer Linkshänderin Katerina Nastou überschattet, welche sich ohne Gegnereinwirkung das Knie verdreht hat. Ein Einsatz kam für sie an dem Tag nicht mehr in Frage.Trotz längerer Unterbrechung hat das Team diesen Rückschlag gut weggesteckt und konnte die Führung bis zur Halbzeit halten und auf drei Tore zum 16:13 ausbauen.
In der zweiten Halbzeit wurde die Mannschaftsaufstellung noch etwas verändert, um mehr Akzente in der Offensive zu setzen. Nach einer Vier-Tore-Führung kämpfte sich Klein-Auheim nochmal auf zwei Zähler heran. Doch in den nächsten Minuten und einen Lauf von 5:0 Toren war der Ausgang des Spiels zu Gunsten der TSG besiegelt. Auch eine doppelte Manndeckung gegen den starken Rückraum Debbi Mastroserio und Sonja Müller griff nicht, sondern führte zu mehr Freiräumen im Spiel 4 gegen 4. In den letzten Minuten musste auch Tanita Frank nach einem Sturz auf den Ellbogen auf der Bank Platz nehmen und konnte nicht mehr eingesetzt werden. Die Führung geriet aber nicht mehr ernsthaft in Gefahr, da unsere Mannschaft vor allem in puncto Physis zu überlegen war. Unerwähnt sollte nicht bleiben, dass das Spiel in mehreren Bereichen von vielen Scharmützeln und Nicklichkeiten geprägt war. Hätte das zugegeben junge und sicherlich noch unerfahrene Schiedsrichtergespann hier und da mehr durchgegriffen, wären einige unschöne Aktionen vielleicht vermieden worden. In einem Spiel um die Meisterschaft plus Derbycharakter gehört das zum Handball zwar irgendwo dazu, muss aber nicht sein.
Die Trainer sind, wie bereits im ersten Spiel, sehr stolz auf die Truppe, die in wichtigen Partien ihren super Charakter zeigt. Man merkt hier besonders, dass die Spielerinnen voll dabei sind und sich gegenseitig bedingungslos unterstützen. Solche Spiele sind zwar Stress, machen aber Spaß und der Lerneffekt ist viel höher. Bleiben zum Schluss noch viele Grüße und Genesungswünsche an unser Lazarett. Wir hoffen, dass ihr alle bald wieder dabei und gesund seid.
Es spielten: Scheuermann; Kaufhold (1), Lewin, Millmann (1), Nastou (1), Hof, Tremmel (4), Lipps (1), Frank (2) Memovic (2), Mastroserio (8), Müller, (9)