Die ersten Herren der TSG Offenbach/Bürgel haben sich im ersten Spiel des neuen Jahres von der HSG Stockstadt/Mainaschaff 33:33 (18:13) unentschieden getrennt. Dabei verspielte die Grunwaldt-Truppe im zweiten Durchgang eine zwischenzeitliche 7-Tore-Führung.

Die TSG kam gegen den Abstiegskandidaten gut in die Partie. Aus einer kompakten Abwehr heraus konnte sich Bürgel früh absetzen. Mit einem schnellen Gegenstoßspiel machte die TSG viel Druck und führte nach etwas mehr als zehn Minuten bereits mit fünf Toren. Stockstadt ließ sich jedoch nicht abschütteln und als bei der TSG im Angriff die Konzentration nachließ, verkürzten die Gäste auf zwei Treffer. Mit einem Zwischenspurt baute die TSG den Vorsprung wieder auf. Beim Stand von 18:13 wurden die Seiten gewechselt.
Als die Offenbacher direkt nach Wiederanpfiff mit einem Doppelschlag auf 20:13 erhöhten, schien der Sieg in trockenen Tüchern zu sein, doch ab der 40 Minute kam ein Bruch in das Spiel der TSG. Im Angriff wurde zu schnell abgeschlossen, die Abwehr stand nicht mehr stabil und erlaubte Stockstadt/Mainaschaff einfache Torerfolge. Die HSG verkürzte Tor um Tor und war beim 25:23 wieder in Schlagdistanz. Beim 29:29 war die Partie wieder völlig ausgeglichen. Die TSG legte in der Folge immer einen Treffer vor, doch Stockstadt konterte stets. Nach einem verworfenen Siebenmeter besaßen die Gäste eine Minute vor Schluss die Chance zum Sieg. 15 Sekunden vor Ende der Partie ging Stockstadt mit 32:33 in Führung und sah schon wie der Sieger aus. Mit einer Energieleistung gelang Nils Lenort in doppelter Unterzahl aus spitzem Winkel drei Sekunden vor Schluss aber doch noch der Ausgleichstreffer.
Nach dem Punktverlust hofft die TSG am kommenden Sonntag, 01.02., auf den ersten Sieg im neuen Jahr. Um 18:00 Uhr ist die MSG Groß-Bieberau/Modau II zu Gast in der ESO-Sportfabrik. Die Mannschaft hofft auf zahlreiche Unterstützung ihrer Anhänger. Auf geht’s TSG!
TSG: D. Nastos, Gezer; Kaiser (3), Wilde (3), Gotta (5/4), P. Nastos (3), Mohr (4), Merget, Hofmann (3), N. Lenort (11/3), Büdel, Hermann, Hock (1)
Zuschauer: 300
Zeitstrafen 3 – 3
Rote Karte: Lahme (12. Minute), grobes Foulspiel
Siebenmeter: 9/7 – 3/3
Spielfilm: 0:1, 1:1 3:3, 5:3 9:4, 11:5, 11:9, 14:10, 16:12, 18:13 – 20:13, 20:16, 23:18, 25:20, 25:23, 27:23, 27:26, 29:26, 29:29, 31:30, 32:31, 32:33, 33:33.