Hochmotiviert nach dem klaren Sieg gegen die HSG Zwehren/Kassel traten die TSG-Mädels der wB1-Jugend die kurze Reise zum Tabellenzweiten, der HSG Sulzbach/Leidersbach, an. Wollte man sich doch noch die Chance wahren, die Saison als Vizemeister abzuschließen. Doch leider ging dieses tolle, hochklassige Spiel mit 27:25 an die Gastgeberinnen.Zu Beginn des Spiels konnte sich keine Mannschaft wirklich absetzen, bis zum 3:3 war es ein ständiges hin und her. Doch dann kam das Bürgeler Spiel langsam ins rollen und die jungen Offenbacherinnen konnten sich mit tollen Kombinationen eine 3 Tore Führung erspielen. Plötzlich schlichen sich aber wieder Fehler und Unachtsamkeiten ins Spiel ein, man vergab klare Torchancen und einen 7m. In dieser Phase fehlte der Mannschaft die Ruhe und Cleverness. Dies ermöglichte es der HSG beim Stand von 11:11 wieder auszugleichen und es entwickelte sich, wie zu Beginn des Spiels, ein offener Schlagabtausch mit ständig wechselnder Führung. Anstatt mit einem Unentschieden in die Kabine zu gehen, ermöglichte man dem Gegner, 10 Sekunden vor der Halbzeit durch einen unüberlegten Wurf, die Führung auf zwei Treffer auszubauen, somit trat man mit einem Rückstand von 16:14 den Gang in die Kabine an.
Die zweite Hälfte begann der Bürgeler Nachwuchs extrem furios!
Innerhalb von 90 Sekunden drehten sie den Rückstand in eine knappe Führung zum 16:17 um. Nun wachten die jungen HSGlerinnen auf und stoppten diese Drangphase der TSG kurzzeitig, denn beim Stand von 19:21 konnten sich die TSG-Mädels wieder eine zwei Tore Führung erspielen. Jetzt fehlte den jungen Bürgelerinnen wieder die nötige Konzentration und Abgeklärtheit, mit der sie solche Spiele in der Hinrunde gewannen.
Durch ihre stärkste Spielerin angetrieben, drehte Sulzbach das Spiel und ging schließlich selbst mit zwei Treffern in Führung. Zwar hatten unsere Mädels noch mehrfach den Ausgleich in der Hand, doch leider wurden diese Chancen nicht genutzt, sodass man sich am Ende mit 27:25 geschlagen geben musste.
Fazit: Den Mädels ist kein Vorwurf zu machen, sie haben in einem hochdramatischen Spitzenspiel (das auch wirklich diese Bezeichnung verdient) aufopferungsvoll gekämpft, haben teilweise sehr schöne Kombinationen gezeigt und hätten sich mit einem verdienten Punktgewinn belohnen sollen.
Es spielten:
Kamer und Dittmann (Tor); Rosenbaum (7), Brocke (5), Kaufhold (5/2), Hoffmann (3), Hellstern (1), Hof (1), Schlereth (1), C. Schmitt (1), M. Schmitt (1), Schluchter