Die 1. Herren der TSG Offenbach-Bürgel haben in der Landesliga Süd das Derby gegen die HSG Nieder-Roden II mit 34:31 (16:16) gewonnen. Damit steht die TSG mit jetzt 24:10 Punkten weiterhin auf dem dritten Tabellenplatz und somit in Lauerstellung auf die Tabellenspitze.
Die TSG startete stark ins Spiel und führte schnell mit 3:0. Die Abwehr stand stabil und im Angriff wurde bis zur Chance gespielt. Doch statt in diesem Stil weiter zu spielen, gönnten sich die Bürgeler immer wieder Momente der Disziplinlosigkeit. In der Defensive wurde die Position verlassen und im Angriff nahm sich jeder mal einen Wurf aus einer Halbchance. So blieb Nieder-Roden im Spiel, auch wenn die TSG nie in Rückstand geriet.
Nach der Pause wollten die Hausherren beweisen, dass sie zu einer besseren Leistung, als in den ersten 30 Minuten in der Lage sind. Mit einem schnellen 5:0-Lauf, dank einer Steigerung in der Abwehr, ließ man sein Potenzial aufblitzen, nur um im Anschluss wieder in Konzentrationsschwächen zu verfallen. Der HSG wurde das Tore werfen leicht gemacht und in der Offensive häuften sich die technischen Fehler. Bis zum 28:26 blieb das Spiel somit offen, ehe man beim 32:28 vorentscheidend mit vier Toren in Führung ging.
Somit geht die TSG mit vier Siegen in Serie in das richtungsweisende Spiel gegen die SG Rot/Weiss Babenhausen am kommenden Wochenende. Mit einem Sieg würde Bürgel den zweiten Tabellenplatz übernehmen und zum ersten Verfolger der TuSpo Obernburg werden, bei einer Niederlage verabschiedet man sich endgültig aus dem Rennen um den Aufstieg. Um bei der defensivstarken SG bestehen zu können, muss sich die TSG allerdings gehörig steigern. Die Fehler müssen wieder wie beim Spiel gegen Obernburg minimiert und die Chancenverwertung verbessert werden.
Anpfiff in Babenhausen ist am kommenden Sonntag um 18:00 Uhr. Die Mannschaft hofft bei diesem wichtigen Spiel auf zahlreiche und lautstarke Unterstützung ihrer Anhänger. Auf geht’s TSG!
TSG: D. Nastos, Gezer; S. Lenort (1), Kaiser (2), Vogt, Wilde (3), Gotta (2), P. Nastos (6), Merget, Hofmann (8), N. Lenort (12/2), Herrmann, Denhard, Hock
Zuschauer: 250
Zeitstrafen: 2 – 4
Strafwürfe: 2/4 – 5/5
Spielfilm: 3:0; 5:2; 10:7; 10:10; 14:11; 16:16 – 21:16; 22:19; 27:23; 28:26; 32:28; 34:31