Die zweite Mannschaft der TSG Offenbach-Bürgel hat nach 21 Spielen in Serie die erste Heimniederlage hinnehmen müssen. Gegen die HSG Kinzigtal verlor man unnötig mit 34:36 (17:17) nicht nur die beiden Punkte, sondern muss auch zwei Spiele auf Spielmacher Tim Büdel verzichten, der in der Schlussminute eine fragwürdige rote Karte gezeigt bekam. Mit nun 6:4 Punkten belegt man den 5. Tabellenplatz und bleibt trotz der Niederlage im Soll.
Zu Beginn des Spiels ließen die Sommer-Schützlinge die Einstellung der vergangenen Woche vermissen. In der Abwehr packte man nicht entschlossen zu und auch im Angriff suchte man nicht mit der letzten Entschlossenheit den Abschluss. So entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Jedoch musste die TSG stets einem Rückstand hinterher laufen. Beim Stand von 17:17  wechselte man die Seiten.
In der zweiten Halbzeit verlief das Spiel wie in der ersten Hälfte. Ausschlaggebend für die Niederlage in einer Partie, in der beiden Mannschaften ohne Abwehr agierten, war der Torwartwechsel der Gäste in den zweiten 30 Minuten. Der neue Mann zwischen den Pfosten wurde von den Bürgeler Schützen schnell “warm geschossen” und war Hauptgrund für den vorentscheidenden 26:31 Zwischenstand.
„Bei 36 Gegentoren in einem Heimspiel ist jedem bewusst an welchen Positionen es an dem Tag gemangelt hat.  Kinzigtal hat mit ihrer Körpersprache und Leidenschaft zu Recht die zwei Punkte eingefahren. Dennoch ist es für uns kein Beinbruch und wir freuen uns auf die kommenden Aufgaben”, fügte TSG-Trainer Sommer  nach dem Spiel hinzu.
Das kommende Spiel findet ebenfalls in der heimischen ESO-Sportfabrik statt. Zu Gast ist dann Mitaufsteiger TV Wächtersbach. Die TSG erwartet ein Gegner auf Augenhöhe, da auch die Gäste bereits die eine oder andere gestandene BOL-Mannschaft ärgerten und ebenfalls mit 6:4-Punkten auf dem 6. Tabellenplatz liegen. Anpfiff ist am Samstag um 19:00 Uhr. Das Team freut sich über eine große Zuschauerkulisse, damit die nächste Heimserie gestartet werden kann.
TSG: Lega, Wullbrandt; Büdel (6), Kaiser (2), Wolf (10/7), Seifert (2), Hofmann (7), Werner, Nöth, Merget, Georg, Lahaye, Naglik (2), Vogt (5).
Zeitstrafen: 3 – 2
Siebenmeter: 7/7 – 6/6
Spielfilm: 1:2, 6:5, 8:10, 12:13, 14:16, 17:17 – 18:20, 20:23, 22:26, 26:31, 30:34, 33:35, 34:36.
Besondere Vorkommnisse: Rote Karte Georg (TSG) 38 Min.; Rote Karte Reifart (HSG) 45 Min.; Rote Karte Büdel (TSG) letzte Spielminute