Am 13. Spieltag der Landesliga Süd mussten die TSG Damen eine enttäuschende Heimniederlage mit 18:24 (6:11) Toren gegen die bis dahin
punktgleiche FSG Odenwald hinnehmen. Mit 15:11 Punkten belegt man nun den 8. Platz und hat dabei 11 Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz, umgekehrt hat man nur 2 Punkte Rückstand auf den 2. Tabellenplatz.
Wie schon so häufig in dieser Saison lief in den ersten 15-20 Minuten bei den TSG Damen überhaupt nichts zusammen. Besonders im Angriff fehlte die Struktur, zudem machte die wiederholte kollektive Abschlussschwäche der Mannschaft zu schaffen. Es werden einfach zu viele gute Chancen benötigt, um ein Tor zu erzielen. So führte der Gast aus dem Odenwald nach ca. 10 Minuten mit 5:0. In der Abwehr konnten sich die TSG Damen aber dann stabilisieren. So musste man bis zur Halbzeit lediglich 11 Gegentore hinnehmen und hätte durchaus weiter verkürzen können, aber bei 6 eigenen Toren in 30 Minuten kann man nicht mehr erwarten.
In der zweiten Halbzeit kam man dann schließlich mit neuem Elan aufs Feld und zeigte auch eine entschlossenere Einstellung. So gelang es Mitte der zweiten Halbzeit bis auf 3 Tore zu verkürzen. In dieser Phase fiel den Gästen aus dem Odenwald nicht mehr viel ein und die Gäste standen einige Male am Rande des Zeitspieles. Jedoch verhinderten mal wieder zu viel technische Fehler in der alles entscheidenden Phase, dass man weiter verkürzen konnte. Stattdessen ermöglichte man dem Gast mit 3 Tempogegenstößen in Folge das Spiel zu entscheiden. Mit einer halbwegs normalen Leistung wäre an diesem Tag ein Sieg gegen die FSG Odenwald möglich gewesen, so jedoch nicht.
7-Meter: 7/3 – 8/3
Zeitstrafen: 5 – 4
Spielfilm: 0:5, 1:7, 4:8, 4:10, 6:11 – 10:13, 14:17, 14:20, 18:24
Es spielten: Fenn, Rieth; Mastroserio (1), E.Specht, Kaiser (5/3), Giegerich, Jöckel (2), Fleischhacker, Tabery (1), Hoddersen (1), Kirschig (5), M.Specht (2), Müller (1).
Am kommenden Sonntag muss die TSG zum Derby beim TSV Klein-Auheim antreten. Das Hinspiel konnte man deutlich gewinnen, dennoch geht das Spiel wieder bei 0:0 los. Zumal Klein-Auheim unter dem neuen Trainer jede Chance nutzen muss, um den Abstieg zu verhindern. Bei der TSG hofft man, in Bestbesetzung antreten zu können.