Die Herren I der TSG Offenbach-Bürgel haben in der Landesliga Süd einen weiteren Heimsieg gefeiert. Die chancenlose HSG Stockstadt/Mainaschaff wurde souverän mit 35:23 (16:12) besiegt und damit die Tabellenführung verteidigt.
Die TSG startete gut ins Spiel, agierte mit viel Tempo und war in der Defensive gut auf das Zusammenspiel von Rückraum und Kreisläufer eingestellt. Allerdings  vorlor man nach wenigen Minuten die Konzentration im Abschluss und vergab einige Großchancen. Da man zeitglich dem Gegner zu viel Platz auf den Außenpositionen ließ, war man nicht in der Lage, sich den Kräfteverhältnissen entsprechend abzusetzen. Man lag zwar immer in Front, ging jedoch nur mit einer 16:12-Führung in die Pause.
Mit einem guten Start aus der Halbzeit baute man die Führung beim 21:14 auf sieben Tore aus und nahm Stockstadt so endgültig den Wind aus den Segeln. Bei den Gästen ließen die Kräfte immer mehr nach, während  man selbst vor allem in der Abwehr über die gesamte Spieldauer die Intensität hoch hielt. Die verbleibende Zeit wurde genutzt, um noch ein wenig durchzuwechslen und die frischen Spieler bauten den Vorsprung bis zum Ende konstant aus.
Die Mannschaft leistete sich zwar in der Offensive einige Konzentartionsschwächen, alles in allem zeigte man aber gegen einen abstiegsbedrohten Gegner eine ansprechende Leistung. Sicher wäre ein höherer Sieg möglich gewesen, man hatte jedoch in jeder Phase die Spielkontrolle und die zwei Punkte waren nie in Gefahr.
Am kommenden Sonntag reist die TSG zum abgeschlagenen Tabellenletzten HSG Rodenstein. Bereits im Hinspiel beim 46:27-Erfolg wurde ein Klassenunterschied deutlich. Jetzt gilt es, auch im Rückspiel den Kampf gegen eine spielerisch unterlegene Mannschaft anzunehmen und die Seigesserie von inzwischen 15 Siegen am Stück nicht abreißen zu lassen. Dabei hofft die Mannschaft auf zahlreiche Unterstützung ihrer Anhänger. Auf geht’s TSG!
TSG: Gezer; S. Lenort, Kaiser (1), Vogt (3), Käseberg (2), Gotta (1), P. Nastos (1), Rivic (5), Müller (3), Hofmann (3), N. Lenort (12/5), Cohen (3), Steinheimer (1)
Zeitstrafen: 3 – 2
Siebenmeter: 5/5 – 6/8
Zuschauer: 350