Die Herren I der TSG Offenbach-Bürgel haben sich beeindruckend in der Oberliga zurück gemeldet. Mit einem nie gefährdeten 33:24-Sieg (20:10) gegen die ESG Gensungen/Feldberg holte der Aufsteiger gleich im ersten Spiel der Saison die ersten Punkte.
Hoch motiviert und mit der nötigen Einstellung und Aggressivität startete die TSG in die Partie. Die starken Rückraumspieler der Gäste wurden gut verteidigt und so kamen immer wieder unter Bedrängnis abgegebene Würfe auf das Bürgeler Tor. Diese parierte Neuzugang Marvin Hoppenstaedt souverän, sodass man aus einer sicheren Defensive mit viel Tempo und gutem Konzept in die Offensive gehen konnte. Dies führte zu einer frühen 7:1-Führung, welche dank gleichbleibend gutem Spiel konsequent ausgebaut wurde. Die zu passiv agierende 6:0-Deckung der Gensunger wurde immer wieder überspielt und so zahlreiche schöne Tore erzielt. Mit einem 20:10 ging es in die Pause.
Auch nach dem Seitenwechsel war die TSG nicht gewillt nachzulassen. Zwar setzten die Gäste noch einmal alle Hebel in Bewegung, um den Abstand zu verkleinern. Den ersten Schwung, der Gensungen tatsächlich bis auf 22:15 heran brachte, beantwortete die TSG aber mit einem 5:2-Lauf, sodass beim 27:17 die Vorentscheidung gefallen war. Zu clever agierten die Hausherren in der Schlussviertelstunde, in der man sich weiterhin auf seine stabile Abwehr verlassen konnte. Dies erlaubte es sogar, in den letzten 5 Minuten mit drei A-Jugendlichen auf dem Feld zu stehen und die Jungs erste Oberliga-Erfahung sammeln zu lassen.
Am kommenden Samstag gilt es in Wiesbaden gegen Mitaufsteiger TuS Dotzheim, der sein erstes Spiel ebenfalls deutlich gewinnen konnte (29:22 gegen die TSG Münster), diese Leistung zu bestätigen. Auch die TuS überzeugte mit einer starken Abwehr, sodass es abermals auf eine konzetrierte und massive Defensivarbeit ankommen wird, will man auch Auswärts direkt im ersten Anlauf Punkten.
TSG: Hoppenstaedt (1 Tor/1.-50.), Gezer (50.-60.); Hildebrand (2), Kaiser (3), Neumann, Zahn (1), Gotta, Rivic (7), Müller (5), Hofmann (2), Lenort (10/4), Cohen (1), Steinheimer (1), Lehmann
Zeitstrafen: 3 – 3
Siebenmeter: 4/4 – 7/10
Spielfilm: 1:1, 7:1,  11:3, 14: 9, 20:10 – 20:13, 27:17, 30:20; 33:24