Pokalspiele und Derbys haben ihre eigenen Gesetze. Man merkte beiden Mannschaften die Nervosität deutlich an. Technische Fehler und ausgelassene Torchancen auf beiden Seiten. Keiner konnte sich zunächst einen Vorteil verschaffen.
Zwar erspielte sich unsere Mannschaft viele Chancen, scheiterte aber immer wieder an der gut aufgelegten gegnerischen Torfrau. Nach 15 Minuten fand man aber immer besser ins Spiel und konnte sich von 8:6 auf 12:6 absetzen. Auch in der Folgezeit blieb man am Drücker und baute den Vorsprung bis zur Pause kontinuierlich aus. Mit einem beruhigendem 8-Tore-Vorsprung (15:7) ging man in die Pause.
In der zweiten Halbzeit machte unsere Mannschaft da weiter, wo sie in der ersten Hälfte aufgehörte hatte. Sie baute den Vorsprung weiter aus und ließ sich auch von der offensiven Abwehr nicht aus dem Rhythmus bringen. Beim Stand von 23:10 war eine Vorentscheidung gefallen. Immer wieder nutzte unsere Mannschaft die sich bietenden Freiräume. Insbesondere über den Kreis war man in dieser Phase erfolgreich. Zwar kämpfte der Gegner bis zum Ende, konnte aber den Rückstand nicht mehr verkürzen. Bis zum Spielende gelang es das Tempo hoch zu halten und das Derby für sich zu entscheiden.
TSG: Pleß, Vondeska; Hellstern 2, Hof 5/1, Kaufhold 10/4, Klisanic, Protzel, Rieth 3, Ritzrow 1, Schluchter 3, C. Schmitt 1, M. Schmitt 5, Suttner und  Winter 4
7-Meter:     TSG: 5/9 – OFC: 0
Zeitstrafen: TSG 6 – OFC: 3