Im Heimspiel traf man diesmal auf die II. Mannschaft der HSG Rodgau Nieder-Roden, die außer Konkurrenz startet. Hierbei handelte es sich jedoch mit wenigen Ausnahme um die I. Mannschaft HSG.
So entwickelte sich wie in der Vorwoche ein äußerst spannendes Spiel. Den besseren Start hatten unsere Mädels, die das Angriffsspiel der HSG durch eine doppelte Manndeckung erheblich störten. Nach kurzer Zeit stellten sich die Gegnerinnen aber hierauf ein und konnten das Spiel ausgeglichen gestalten. Nach 20 Minuten gelang es unseren Mädels jedoch, sich einen Vorteil zu erarbeiten und gingen mit 4 Toren in Führung. Die HSG ließ aber den Kontakt nicht abreißen und mit einen 3-Tore-Vorsprung ging es in die Kabinen (17:14).
Die Pause tat unserem Team aber diesmal nicht gut. Man agierte nach dem Seitenwechsel sehr unkonzentriert und schloss die Angriffe zu früh und unvorbereitet ab. Der Vorsprung ging so schnell verloren. Jetzt entwickelte sich ein Spiel auf Messers Schneide. Zunächst konnte sich keine Mannschaft einen Vorteil erspielen. In der Folgezeit war unser Spiel aber zu drucklos und gute Chancen wurden nicht genutzt. Man geriet mit zwei Toren in Rückstand und die HSG sah schon wie der sichere Sieger aus. Jetzt mobilisierten unsere Mädels nochmal die letzten Kräfte und stemmten sich gegen die drohende Niederlage. Es gelang den Rückstand zu verkürzen und eroberte sogar in den letzten 45 Sekunden den Ball. Im letzten Angriff des Spiels, bestand so noch die Möglichkeit den Ausgleich zu erzielen. Unsere Mannschaft versuchte erstmal den Ball sicher in den eigenen Reihen zu halten, um eine Spielerin freizuspielen. Im ersten Anlauf gelang dies aber nicht. So verrannen die Sekunden. Im letzten Augenblick war die Lücke gefunden und der Ball wurde auf das Tor geworfen. Jedoch kam dieser Angriff zu spät. Der Ball war zwar noch in der Luft, hatte aber als die Schlusssirene ertönte, noch nicht die Torlinie überquert. So musste man sich diesmal knapp mit 29:30 geschlagen geben.
Nach dem Spiel sagte Trainer Kaiser: “Heute hat uns die Konzentration gefehlt, um unsere vielen Chancen zu nutzen. Dies kann man sich gegen eine Mannschaft wie Nieder-Roden nicht erlauben.”
TSG: Pleß, Vondeska; Dalgic, Hellstern 2, Kaufhold 4, Peko, Protzel, Rieth 1, Ritzrow 1, Schmitt, C. 3, Schmitt, M. 4, Schluchter, Suttner 4 und Winter 10/2
Zeitstrafen: TSG = 1 | HSG = 1
7-Meter: TSG = 4/2 | HSG = 3/3