Im Spiel gegen den chancenlosen Gegner aus Seligenstadt, waren die Bürgelerinnen nur mit 8 Spielerinnen angetreten . Das Spiel wurde mit 9:24 (3:8) gewonnen.
Eine unbeschadete  Anreise wegen des eingetretenen Schneefalls war bereits eine sportliche Leistung der Elternschaft. Zum Anpfiff jedoch war die Mannschaft gefordert. Diese war trotz vieler Ausfälle noch stark besetzt und bekam die Aufgabe, ohne Einwirkung von der Bank alleine das Spiel zu gestalten. Jede einzelne Spielerin sollte daher den großen Spielanteil nutzen, das im Training erlernte ausgiebig anzuwenden. Es dauerte Minuten bis das erste Tor fiel, dann ausgerechnet noch für den Gegner. Es dauerte weiter eine gefühlte Ewigkeit bis Bürgel ausgleichen und mit 1:3 in Führung gehen konnte. Nach dem ersten Viertel wurde ein Teamtimeout genommen. Die Mannschaft spielte darauf konzentrierter und ging mit 3:8 in die Halbzeit.
Der Gegner war in der ersten Halbzeit überforderte. Ihm war es nicht gelungen, den Ball über mehrerer Positionen laufen zu lassen. Auch wurde er durch die Bürgelerinnen viel zu früh angegangen, so dass er durch Freiwürfe immer weiter in Ballbesitz blieb und Bürgel somit viel zu lange brauchte, um in Ballbesitz zu kommen. Die Mannschaft sollte daher in der zweiten Halbzeit wesentlich defensiver spielen. Ab da an war der Gegner auch gezwungen, sich mit dem Ball zu bewegen und auf das Tor zu werfen. So gelang es Bürgel schneller in Ballbesitz zu kommen. Doch im Angriff lief, wie im Spiel zuvor, überwiegend alles über den Rückraum. Den Außenspielern war es erneut nicht gelungen, sich entscheidend ins Spiel einzuklinken. Das Spiel war zum Schluss mit 9:24 gewonnen worden, doch war es nicht schön das Spiel anzusehen.