Die Herren I der TSG Offenbach-Bürgel haben ihr Heimspiel in der Oberliga Hessen mit 25:36 (14:20) verloren. Gegen den Tabellführer HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II war über weite Phasen der Partie chancenlos und die Niederlage geht auch in der Höhe in Ordnung. Mit jetzt 12:16 Punkten steht die TSG weiterhin auf Platz 8.
Die TSG erwischte einen guten Start ins Spiel. Bis zur 20. Minute konnte man das Spiel offen gestalten, weil man in der Abwehr gut arbeitete und vorne immer wieder geduldig bis zur Chance spielte. Leider wurden schon hier viele freie Chancen vergeben. In Folge verlor man in Angriff etwas den Faden und ließ sich zu unvorbereiteten Abschlüssen hinreißen – diese nutzen die Gäste für einfache Tore aus der 1. Welle. Da auch in der Abwehr die Leistung nachließ gelang es dem Tabellenführer bis zur Pause viel zu leicht sich ein vorentscheidendes Polster (14:20) zu erspielen.
Nach dem Seitenwechsel lieferten sich beide Mannschaften ein ausgeglichenes Duell, bei dem der Gast klar das Tempo bestimmte. Brauchte man ein Tor, wurde dieses erzielt. Nie bekam die TSG-Abwehr Zugriff auf die stark spielenden Gästespieler. So plätscherte das Spiel dem Ende entgegen ohne das Bürgel auch nur den Hauch einer Chance hatte, noch einmal in Schlagdistanz zu kommen. Ein 0:4-Lauf zum Ende der Partie schraubte dann den Abstand noch unnötigerweise auf 11 Tore.
Bei der TSG kam an diesem Tag alles zusammen. Zu allererst sei die starke und fast fehlerfreie Leistung der HSG Wetzlar II erwähnt. Doch auch eine ganz schwache Lesitung der TSG-Defensive sowie ein immer wieder zu ungefährlicher eigener Angriff, in dem das verletzungsbedingte Fehlen von Nils Lenort nicht kompensiert werden konnte, waren einfach zu viel, um den Tabellenführer ins Wanken bringen zu können.
Am kommenden Wochenende ist die TSG beim TV Kirchzell zu Gast. Der Tabellenvierte stellt eine bärenstarke 6:0-Defensive und ist zudem zu Hause bislang nur von Tabellenführer Wetzlar II besiegt worden. Auch hier werden die Trauben für die TSG also wieder hoch hängen und es wird eine gehörige Steigerung in der Abwehr von Nöten sein, will man etwas zählbares mit nach Hause nehmen. Die TSG hofft bei dem Versuch auf zahlreiche Unterstützung durch Ihre Anhänger. Auf geht’s TSG!
TSG: Hoppenstaedt, Gezer; Nath (6/2), Kaiser, Zahn, Kaeseberg, Müller (1), Kretschmann (2), Wagenknecht (1), Hofmann (9), Cohen (2), Steinheimer (1), Feuring (1), Lehmann (2)
Zeitstrafen: 5 – 1
Strafwürfe: 2/2 – 5/6
Zuschauer: 150