Die Herren I der TSG Offenbach-Bürgel haben in der Oberliga Hessen gegen den Hünfelder SV einen 34:23 (15:12)-Pflichtsieg eingefahren. Mit jetzt 15:17 Punkten belegt die TSG aktuell den 8. Tabellenplatz und vier Punkte Vorsprung auf die Abstiegszone.
Die Gäste mussten mit Kircher und Unglaube auf ihren beiden stärksten Akteure verzichten. Dennoch bereiteten sie der TSG in den ersten 15 Minuten einige sorgen. Mit einer zu passiv agierenden Deckung und vor allem etlichen technischen Fehler gegen die offensiv agierende 3:2:1-Deckung der Hünfelder erlaubte man den Gästen zu viele leichte Tore. Die eigene Chancenauswertung war hingegen mal wieder mangelhaft, sodass es bis zum 7:6 dauerte, ehe die TSG erstmals in Führung ging. Doch auch bis zum 10:10 zeigte man keine bessere Leistung und hielt den schwachen Gegner im Spiel. Erste in den Schlussminuten des ersten Abschnitts gelang es endlich, konsequenter in Angriff und Abwehr zu agieren und die TSG ging mit einer 3-Tore-Führung in die Pause (15:12).
In der Kabinenansprache wurden die Fehler aus dem ersten Abschnitt angesprochen und man schwor sich gemeinsam darauf ein, in der zweiten Spielhälfte ein anderes Gesicht an den Tag legen zu wollen. Dies gelang auch vom Wiederanpfiff weg, sodass endlich eigene leichte Tore erzielt wurden und es schnell über 19:12 auf 21:13 ging – die Vorentscheidung. Bis zum Ende des Spiels wurde die Intensität in der Abwehr hochgehalten und im Angriff weiterhin konsequenter der Abschluss gesucht. Alle einsatzbereiten Akteure bekamen ihre Einsatzzeiten und das Spiel wurde souverän zu Ende gespielt. Beim 34:23 ertönte der Schlusspfiff.
Gegen das abgeschlagene Tabellenschlusslicht war dieser Sieg nicht mehr als eine Pflichtaufgabe, der die Mannschaft ab der zweiten Hälfte auch absoult gerecht wurde. In der kommenden Trainingswoche gilt es nun, sich optimal auf den kommenden Gegner einzustellen. Denn gegen Vellmar wartet am Sonntag gleich der nächste Gegner aus dem Tabellenkeller auf die TSG. Hier müssen zwei weitere wichtige Punkte geholt werden, um den Abstand auf die Abstiegsränge weiter auszubauen. Trotz der weitesten Auswärtsfahrt der Saison hofft die Mannschaft auf zahlreiche Unterstützung durch Ihre Anhänger. Auf geht’s TSG!
TSG: Hoppenstaedt, Gezer; Nath (8/3), Kaiser (1), Zahn, Käseberg (2), Müller (2), Kretschmann (8), Hofmann (6), Lenort, Cohen (4), Steinheimer, Feuring (1), Lehmann (2)
Siebenmeter: 3/4 – 4/5
Zeitstrafen: 4 – 3
Zuschauer: 300