Im Spiel um Platz 10 erwischten unsere Herren II vergangenen Sonntag einen schlechten Tag und verloren das Heimspiel gegen die HSG Kinzigtal mit 23:33 (10:13). Wegen vieler Absagen halfen mehrere Spieler aus der Dritten Mannschaft sowie Tobias Lehmann aus der Ersten Mannschaft aus.
Zu Beginn der Partie ging unsere „Zwote“ mit zwei Toren in Führung. Der Vorsprung schmolz aber im Verlauf der ersten Halbzeit dahin. Das lag vor allem daran, dass man sich vorne schlechte Würfe nahm und so den gegnerischen Torhüter langsam, aber sicher warm warf. Immerhin konnte man sich in der ersten Halbzeit noch auf eine solide Abwehr verlassen. Trotzdem wollte das Bürgeler Spiel nicht richtig ins Rollen kommen. Kurz vor der Halbzeit ging der Spielfluss der Partie plötzlich verloren. Nach einem harten Foul gab es eine rote Karte gegen Daniel Hrobar, einen wichtigen Rückraumspieler der Gäste. Daraufhin folgten Drama und Diskussionen, die mit einer weiteren Zeitstrafe gegen die Kinzigtaler Bank endeten. Trotz der dreifachen Überzahl galang es unserer Truppe trotzdem im letzten Angriff mit einem Fehlwurf einen Tempogegenstoß einzuleiten, der dann mit dem Halbzeitpfiff in eine drei Tore Führung der Gäste mündete. „Wenn’s net läuft, dann läuft’s halt net.“
Zu Beginn der zweiten Halbzeit gaben unsere Hausherren die Partie dann völlig aus der Hand. Vorne hatte man eine desaströse Chancenauswertung. Ein mangelhaftes Rückzugsverhalten wurde gnadenlos mit Tempogegenstößen bestraft. Der sonst so starke Kampfgeist der zweiten Mannschaft war gebrochen. Wo in der ersten Halbzeit noch eine Abwehr stand, war nun ein Schweizer Käse. Auch die technischen Fehler häuften sich. Sinnbildlich für eine Partie, die endgülig im Eimer war ist eine Szene fünf Minuten vor Ende: Ein Rückpass von außen geht direkt in die Hände des Abwehrspielers. Daraufhin folgt ein Tempogegenstoß, dem man sich widerstandslos ergibt. Kurze Zeit später – Spiel vorbei 23:33.
Es war ein frustrierendes Spiel für unsere Bürgler Mannschaft, bei dem man nicht nur gegen den Gegner, sondern vor allem gegen sich selbst verloren hatte. Nun muss unser Team daran arbeiten, seine Lehren aus der Niederlage zu ziehen und den Rückschlag so gut wie möglich abzuschütteln. Schließlich folgt nächste Woche wieder ein wichtiges Spiel gegen das Tabellenschlusslicht aus Klein-Auheim.
TSG: Schohl, Wullbrandt; Bastian (1), Seuring (3), Seifert (1), Ritz (1), Dins, Karpf (2), Nast (5), Wolf (1), Grbesa (1), Lehmann (8);
7-Meter: TSG: 5/7 – HSG: 3/3
2-Minuten: TSG: 4 – HSG: 6
Spielfilm: 3:1, 5:3, 6:5, 7:8, 9:12, 10:13 – 10:16, 12:20, 16:23, 19:25, 20:29, 22:32