Die Spiele gegen die Damen des TV Altenhasslau waren in der A-Klasse immer hart umkämpft. Man war also aus der Vergangenheit gewarnt und auch vom mäßigen Saisonauftakt der Gastgeberinnen ließ man sich nicht täuschen.  Zudem musste auch noch der kurzfristige Ausfall von Debora Mastroserio verkraftet werden. Trotz all’ dem traten die TSG-Damen mit Zuversicht die Fahrt in den Main-Kinzig-Kreis an. Am Ende verlor man jedoch mit 27:25 (12:13).

Wie in der Vergangenheit stand auch dieses Spiel von der ersten Minuten an unter dem Motto “Kampf, Kampf und nochmal Kampf”. Es war unseren Spielerinnen und dem Trainer-/Betreuerteam klar, dass man das Spiel nur über die Abwehr gewinnen kann. Unsere Mannschaft wurde dann auch sofort in der Abwehr gefordert, löste diese Aufgabe aber mit einer offensiven 5:1-Formation gut. Im Angriff wirbelt insbesondere unsere linke Seite und die Gastgeberinnen fanden nur selten ein Gegenmittel dagegen. Die Chancen wurden entweder in Tore umgemünzt oder es konnten Siebenmeter herausgeholt werden. In der 10. Minute ging die TSG in Führung und behauptete einen knappen Vorsprung bis zur Pause (13:14).

Auch im zweiten Durchgang blieb der Kampf Trumpf. Die Führung wechselte ständig, ohne dass sich eine Mannschaft einen Vorteil verschaffen konnte. Jede Spielerin stellte sich in den Dienst der Mannschaft und zeigte ein hohes Engagement. Ab der 45. Minute hinterließ das intensive Spiel aber langsam seine Spuren, denn im Angriff häuften sich die Fehler und die Gastgeberinnen zogen mit drei Toren weg. Aber die TSG mobilisierte nochmal die letzten Kräfte und schaffte drei Minuten vor Spielende den Ausgleich. In der Schlussphase überschlugen sich dann die Ereignisse. Chancen wurden hüben wie trüben nicht genutzt. Als man sich dann 40 Sekunden vor Spielende den Ball erkämpfte, war die Hoffnung groß, zu mindestens einen Punkt aus Altenhasslau zu entführen. Jedoch war man im Spielaufbau zu hektisch, verlor den Ball, lief in einen Konter und geriet mit 26:25 in Rückstand. Auch das letzte Tor blieb den Gastgeberinnen vorbehalten. Mit 27:25 musste man die erste Niederlage hinnehmen.

Trainer Kaiser war nach dem Spiel, trotz der Niederlage, nicht unzufrieden: “Die Mannschaft hat heute wieder alles gegeben. Der Ausfall von Debora wurde vom Kollektiv mehr als gut kompensiert. Die Niederlage war in meinen Augen unglücklich und ein Unentschieden wäre  gerecht gewesen. Letztendlich fehlte uns in der hektischen Endphase etwas die Ruhe und Abgeklärtheit um den einen Punkt zu sichern. Toll war heute auch wieder die lautstarke Unterstützung unserer Fans, die den weiten Weg nicht gescheut haben”.

Am kommenden Samstag stellt sich mit der HSG Preagberg wieder ein Schwergewicht der Bezirksoberliga in der ESO-Sportfabrik vor. Die Gegnerinnen verfügen über eine gut eingespielte Mannschaft, die sich aus jungen und erfahrenen Spielerinnen zusammensetzt. Auch wenn die Trauben hoch hängen, ist es möglich einen Erfolg zu feiern. Hierzu ist es aber erforderlich, dass unsere Damen über den Kampf zu ihrem Spiel finden und unsere Zuschauer/Fans die Sportfabrik wieder in ein Tollhaus verwandeln. Mit der Unterstützung der Halle im Rücken, ist  es dann möglich auch außergewöhnliche Leistungen abzurufen. Das Spiel findet am 26.10.2019 um 19.00 statt.

TSG: Rieth, Schäfer; Augustat, Eichhorn (8), Hellstern (1), Memovic (6/5), Niegisch, Oliger (3), C. Schmitt (1), M. Schmitt (5), Tremmel, Winter (1).   

Siebenmeter: TSG 5/5 – TVA 9/5
Zeitstrafen: TSG 2 – TVA 0
Spielfilm: 2:2, 4:4, 5:7, 7:10, 10:12, 13:14 – 15:16, 17:17, 19:18, 21:18, 22:19, 22:21, 25:25, 27:25