Zum Heimspiel am Sonntagnachmittag mussten sich die Bürgerler Mädels der Damen II mit der erfahrenen Mannschaft der SG Hainburg messen. Die gegnerische Mannschaft verfügt über Spielerinnen, die bereits höherklassig gespielt haben und können eigentlich jeder Mannschaft in der Bezirksoberliga Paroli bieten, aber diese Sicherheit ist manchmal auch trügerisch. Am Ende gab es einen überragenden 25:19 (10:10)-Erfolg gegen die SGH.

Von Beginn an waren die Bürgler Mädels hellwach, standen gut in der Abwehr, schalteten schnell in den Angriff um und agierten im gebundenen Spiel druckvoll. Einzig die Hainburger Torjägerin Yana Habel konnte man nicht aus dem Spiel nehmen, so dass es ein ausgeglichenes Spiel war, in dem keine Mannschaft sich absetzen konnte. Gerecht ging es dann auch mit 10:10 in die Halbzeitpause.

Nach der Pause waren die Gäste wohl mit den Gedanken noch in der Kabine, denn mit vier Toren in Folge setzten sich die Bürgeler Damen mit 16:10 ab. Diesen Vorsprung gab man auch nicht mehr her, denn in der Abwehr verschob man weiterhin schnell, machte die Räume für den Gegner eng und stand auch bei 1gegen1-Aktionen sicher. Der Hainburger Mannschaft gelang 14. Minuten kein Tor. Eine erste Vorendscheidung war gefallen, aber die Gäste bäumten sich nochmal auf und versuchten dem Spiel eine Wendung zu geben. Unsere Mannschaft ließ sich aber vom eingeschlagenen Weg nicht mehr abbringen. Bis zum Schluss wurde das Spieltempo hochgehalten und dem Gegner keine Ruhe mehr gelassen. Fehlte in dem einem oder anderen Spiel manchmal etwas die Cleverness, so kam dieses Mal keine Hektik auf und man brachte den Vorsprung sicher über die Ziellinie.

Am nächsten Samstag steht ein schweres Spiel bei der HSG Dreieich an. Nach der Fusion mit dem HSV Götzenhain stellt die HSG Dreieich ein erfahrenes Team, dass sich schon seit Jahren in der Bezirksoberliga etablieren konnte. Will man an die hohen Kirschen kommen, wird man sich kräftig strecken müssen. Die II. Damen würden sich sehr freuen, wenn sie wieder auf ihre treuen Freunde und Fans zählen könnte, die man schon oft als achte Spielerin auf dem Feld spüren konnte.

TSG: Rieth, Schäfer; Augustat (1), Berends, Eichhorn (3), A. Hof (1), L. Hof, Hofmann (2), Mastroserio (8/5), Memovic (1/1), Oliger, Schlereth (4), C. Schmitt, M.Schmitt (5)

Siebenmeter: TSG 6/7 – HSG 4/6
Zeitstrafen: TSG 1 – HSG 2

Spielfilm: 2:1, 5:3, 5:5, 8:6, 9:8, 10:10 – 12:10, 17:10, 19:12, 21:14, 23:16, 23:18, 25:19