Herren III – Als Aufsteiger vorzeitig den Klassenerhalt gesichert!

„Du kannst immer warnen. Du kannst immer sagen: fall nicht die Treppe runter! Und wenn dann einer die Treppe runter gefallen ist, kannst du sagen: ich hab´s ihm doch gesagt!“ (Christian Streich)

Am vergangenen Samstag hatte unsere Dritte Mannschaft die HSG Isenburg/Zeppelinheim in der heimischen Sportfabrik zu Gast und konnte mit 27:24 (11:9) beide Punkte in Bürgel halten. Dies gelang wahrscheinlich auch deshalb, weil die TSG aufgrund des knappen Hinspiels vor dem „Kellerkind“ (erst 2 Punkte) nicht nur gewarnt war, sondern auch die richtigen Mittel zur Anwendung kamen. Nach diesem Sieg ist nun auch rechnerisch ein Abstürzen auf einen Abstiegsplatz bereits nach einer dreiviertel Saison nicht mehr möglich, was einen schönen (Neben-)Erfolg darstellt.

 

Bürgel begann wie eigentlich immer mit den Routiniers in der ersten Reihe und konnte alle Vorgaben des Trainers gut umsetzen, vor allem, das gegnerische Spiel über den Kreisläufer zu unterbinden. So stand es in der 8. Minute 4:1 für die TSG. Standardmäßig kamen nach einer Viertelstunde frische Kräfte zum Zuge, aber nach dem 9:5 (18 Min. gespielt) gelang es nicht, den Vorsprung auszubauen. Im Gegenteil, mit einigen einfachen Fehlern in Folge wurde dem Gegner ermöglicht, relativ mühelos wieder zum Anschluss zu kommen. Mittels einer Auszeit, dem Besinnen auf das Wesentliche und der Wiederherstellung des internen Friedens konnte die Mannschaft sich aber wieder stabilisieren. Mit seinen Paraden trug hierzu auch Torwart Laga erheblich bei, der eingewechselt wurde, obwohl sein Kollege Wullbrandt weiß Gott keinen schlechten Tag hatte! Mit dem Pausenpfiff wurde beim einzigen verworfenen Siebenmeter noch die Chance verpasst, mit drei Toren Führung in die Halbzeit zu gehen.

In den ersten 11 Minuten nach Wiederanpfiff zog die TSG gleich mal mit 18:12 davon, und bis zur 51. Minute konnte ein 22:18 gehalten werden, gleichwohl Bürgels Trainer Heinl natürlich alle Spieler zum Einsatz zu bringen versuchte. Aber die Gäste waren nach dessen Einschätzung noch einen Tick stärker als im Hinspiel und schlichen sich wieder heran bis auf ein Tor (24:23, 55 Minuten gespielt). Nach der notwendigen Auszeit machten dann aber Karpf und Müller mit ihren Toren alles klar für den Sieg, 90 Sekunden vor Schluss war die Partie entschieden.

Nachdem es in der Vorwoche noch die A-Jugendlichen waren, die beim Sieg in Hainhausen die Kohlen aus dem Feuer geholt hatten, waren es diesmal vorwiegend die Routiniers, die den Erfolg ermöglichten. Trainer Heinl dazu: „Mir ist es gleich, ob ein Spieler 17 oder 47 ist, solange er ein Mindestmaß an Einsatz und Konzentration mitbringt, denn es ist ein Mannschaftssport, und sich anders zu verhalten ist den Mitspielern gegenüber einfach nicht in Ordnung. Heute gab es da aber wenig zu bemängeln. Komischerweise sind und waren es in der Dritten meistens die Spieler, die nicht so oft dabei sind, die in dieser Hinsicht Defizite zeigen.“

TSG: Wullbrandt, Laga; Karpf (11/4), Lahaye (5), Seifert (4), B. Müller (3), Ganter (1), Tremmel (1), Solloch (1), Yaques Lima (1), Schwagereit, F. Scherling, Schulz.

 

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