Herren I – Spitzenspiel in den Sand gesetzt!

Die Herren I der TSG Offenbach-Bürgel haben ihr Spitzenspiel in der Süd-Staffel der Oberliga Hessen gegen die TuS Dotzheim deutlich mit 20:27 (7:12) verloren. Mit 13:5 Punkten steht die TSG nun auf Platz 2 in der Tabelle.

 

Das Spiel startete denkbar schlecht für die TSG. Nach der 1:0-Führung gelang im Angriff nichts mehr und die Bulls lagen schnell mit 1:4 zurück. Die Abwehr hatte Pech bei abgefälschten Treffern für Dotzheim und die Offensive fand kein Mittel gegen die massive 6:0-Deckung der Gäste. Auch im weitern Verlauf wurde es trotz früher Auszeit nicht besser und spätestens beim 3:11 bahnte sich ein Debakel an. Es dauerte bis zur 28. Minute, ehe das erste Tor aus dem Rückraum zum zwischenzeitlichen 6:11 erzielt werden konnte. Mit einem 5-Tore-Rückstand (7:12) ging es dann auch in die Pause.

Für den zweiten Durchgang hatte man sich viel vorgenommen und wollte schnellstmöglich den Vorsprung weiter verkürzen. Doch stattdessen gelang im Angriff weiterhin nichts und Dotzheim setzte sich mit einem 4:0-Lauf vorentscheidend auf 7:16 ab. Die Bulls kämpften zwar weiterhin und verkürzten nochmals auf 13:18. Doch egal was man probierte – ob Manndeckung in der Defensive oder der 7. Feldspieler im Angriff – es wollte einfach nichts gelingen. So musste man am Ende eine deutliche und leistungsgerechte 20:27-Klatsche hinnehmen.

„Uns hat im Angriff jegliche Durchschlagskraft gefehlt“, sagt Co-Trainer Sven Lenort. „Wir haben keine Mittel gegen die 6:0-Defensive gefunden und zu oft mit halbherzigen Würfen den Gästetorwart stark gemacht. Uns hat die coronabedingte Zwangspause ganz offensichtlich aus dem Rhythmus gebracht.“

Jetzt gilt es schnell wieder zu alten Form zurück zu finden. Denn am kommenden Sonntag, 6.2. steht um 18:00 Uhr bei der HSG Breckenheim/Wallau/Massenheim bereits das nächste schwere Spiel vor der Tür. Die HSG besiegte die Bulls bereits im Hinspiel in eigener Halle mit 23:24. Somit hat man gleich zwei gute Gründe, mit einer starken Leistung zurück in die Erfolgsspur zu kommen. Dabei hofft die Mannschaft auf zahlreiche Unterstützung ihrer Anhänger. Auf geht’s TSG!