Bulls feiern verdienten 31:27-Heimsieg

Die TSG Offenbach-Bürgel hat das Heimspiel gegen den TV Hüttenberg II mit 31:27 (17:11) für sich entschieden und dabei einmal mehr ihre Heimstärke unter Beweis gestellt. Nach holprigem Beginn steigerten sich die Bulls vor allem defensiv deutlich und legten mit einer starken ersten Halbzeit den Grundstein für den verdienten Erfolg.

Die Anfangsphase gehörte zunächst den Gästen. Hüttenberg präsentierte sich wacher, nutzte Unkonzentriertheiten der Hausherren und lag in den ersten zehn Minuten in Führung. Die TSG ließ in dieser Phase gleich mehrere klare Torchancen ungenutzt und agierte in der Abwehr nicht aggressiv genug. Erst nach und nach fanden die Bulls besser in die Partie.

Mit zunehmender Spielzeit gelang es den Bulls sich zu stabilisieren. Eine nun überragend organisierte Abwehr, gepaart mit hohem Engagement und konsequenter Zweikampfführung, brachte die Wende. Ballgewinne wurden konsequent in Tempo umgemünzt, und vor allem im Umschaltspiel setzten Christopher Hofmann und Jonas Schlereth immer wieder Nadelstiche. So erspielten sich die Bulls bis zur Pause eine deutliche 17:11-Führung.

Auch nach dem Seitenwechsel knüpfte die TSG zunächst nahtlos an die starke Leistung an. Konzentriert im Angriff und weiterhin stabil in der Defensive bauten die Gastgeber ihren Vorsprung kontinuierlich aus. In der 46. Minute leuchtete ein komfortabler Neun-Tore-Vorsprung von der Anzeigetafel – die Vorentscheidung schien gefallen.

Ein besonderes Comeback feierte Leon Eck, der nach überstandener Verletzung erste Spielminuten sammelte. Sein Einsatz fand jedoch ein jähes Ende, als er in der 47. Minute nach einem unglücklichen Fußspiel für zwei Minuten auf der Bank Platz nehmen musste. Diese Phase nutzten die Gäste, um noch einmal etwas Ergebniskosmetik zu betreiben.

In den Schlussminuten schlichen sich bei den Bulls einige Unkonzentriertheiten ein. Die Aggressivität und Hilfsbereitschaft in der Abwehr ließ im Vergleich zu den vorherigen Minuten nach, und Hüttenberg konnte den Rückstand weiter verkürzen. Am verdienten Heimsieg der TSG änderte dies jedoch nichts mehr – die Partie geriet zu keinem Zeitpunkt ernsthaft in Gefahr.

Trainer Nico Büdel zeigte sich nach dem Spiel überwiegend zufrieden:
„Ich bin über 40 bis 45 Minuten heute sehr zufrieden. Wir haben sehr konzentriert angegriffen, aber vor allem haben wir richtig gut verteidigt, uns immer wieder gut geholfen und viele Fouls gemacht. Daraus konnten wir einfache Tore im Gegenstoß erzielen. Das war sehr stark heute.“ Mit Blick auf die Schlussphase ergänzte er jedoch kritisch: „Mit den letzten zehn Minuten bin ich nicht ganz zufrieden. Wir hätten es verdient gehabt, da wir vorher so gut gespielt haben, heute mit einem höheren Vorsprung das Spiel zu beenden.“

Am kommenden Samstag um 16 Uhr bestreiten die Bulls ihr letztes Heimspiel des Jahres. Zu Gast ist Eintracht Baunatal. Im Anschluss an die Partie lädt die TSG zum Weihnachtsmarkt an der Sporthalle ein – beste Voraussetzungen für einen stimmungsvollen Jahresabschluss.

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