Herren III: Unbeständige Bürgeler unterliegen deutlich beim Mitaufsteiger

 TV Wächtersbach II – TSG Offenbach-Bürgel III 25:17

Für unsere Dritte stand am Sonntag das Auswärtsspiel gegen den Mitaufsteiger TV Wächtersbach II auf dem Programm. Die Wächtersbacher hatten in der Vorsaison alle direkten Vergleiche für sich entscheiden können und stiegen letztlich mit deutlichem Abstand als Erstplatzierte in die Bezirksklasse auf. Insofern war klar, dass es ein herausforderndes Spiel werden würde.

Die Herren III traten dennoch mit Ambitionen an. Zwar fehlte Spielertrainer und Leistungsträger Benedikt Solloch verletzungsbedingt, ansonsten aber war der Kader gut aufgestellt und mit Lauro Schultz unterstütze auch ein Leihspieler der Herren II mit Tempo und Wurfkraft aus dem Rückraum. Doch leider zeigte unsere Dritte nur phasenweise ansprechende Leistungen. Insbesondere in den ersten zehn Minuten beider Halbzeiten brachten die Bürgeler offensiv kaum zählbares auf die Platte. Mehr als acht Minuten dauerte es bis zum ersten Tor, und als unsere Mannschaft in der dreizehnten Minute zum zweiten Mal traf, hatte Wächtersbach schon sechs Tore notiert. Danach kamen die Herren III, angetrieben von Spielmacher Dejan Gjeorgieski und Außen Jannik Pieper, allerdings immer mehr in Schwung, zeigten erfolgreiche Spielzüge und gute Einzelaktionen. Kurz vor der Pause stand es auf einmal nur noch 9:10 aus Bürgeler Sicht.

Der gründlich verpatzte Start in die zweite Hälfte bot den Wächtersbachern Gelegenheiten, in ihr erfolgreiches Tempospiel zu finden, und ließ einen Rückstand entstehen (11:18 in Minute 39), den unsere Mannschaft nicht wieder aufholen konnte. Zwar gestaltete die Dritte die letzten zwanzig Minuten der Partie mit deutlichen Verbesserungen in Defensive wie Offensive weitgehend offen. Der Wächtersbacher Sieg (17:25 lautete der Endstand) geriet aber nicht mehr ernstlich in Gefahr. Ein besonderes Lob gebührt allerdings dem glänzend aufgelegten Torhüter-Trio, bestehend aus Kai Wullbrandt, Manuel Schmidt und Rückkehrer Daniel Schädel. Insgesamt standen an die zwanzig Paraden zu Buche, ohne die drei wäre die Niederlage also wohl noch viel deutlicher ausgefallen.

Nach der Herbstferienpause geht es für die Dritte am 17. Oktober dann gegen den Tabellenführer von der SG Hainhausen. Bis dahin heißt es vor allem, an Konstanz und offensiver Durchschlagskraft zu arbeiten.

TSG: Schmidt, Wullbrandt, Schädel; Nagendram, Ebenau, Pieper (6/2), Kapell (3/1), Schulz, Gjeorgieski (2), Rafraf, Stenger, Schultz (3), Stepanoski (1), Müller (2)

 

Diesen Beitrag teilen:

weitere Beiträge....