Souveräner Heimsieg nach Leistungssteigerung: TSG Offenbach-Bürgel schlägt TSV Vellmar mit 35:26

Die TSG Offenbach-Bürgel hat sich in eigener Halle mit einem am Ende deutlichen 35:26 (16:14)-Erfolg gegen den TSV Vellmar durchgesetzt. Auch wenn das Ergebnis eine klare Angelegenheit suggeriert, war insbesondere die erste Halbzeit lange Zeit ausgeglichen.

Die Gäste aus Vellmar erwiesen sich zunächst als der erwartet unangenehme Gegner. Mit geduldigen, langen Angriffen hielten sie die Partie offen und lagen bis zur 25. Minute beim Stand von 11:12 sogar in Führung. Die Bulls taten sich in dieser Phase vor allem defensiv schwer, die Angriffe konsequent zu Ende zu verteidigen. Zudem ließ die Offensive gleich mehrere hochkarätige Chancen ungenutzt – vier klare Möglichkeiten blieben liegen.

Dennoch gelang es der TSG, das Spiel bis zur Pause zu drehen. Mit einer leichten Steigerung und mehr Zugriff in den entscheidenden Momenten erspielte sich das Team einen knappen Zwei-Tore-Vorsprung (16:14), der eine bessere Ausgangsposition für die zweiten 30 Minuten bedeutete.

Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Hausherren dann deutlich entschlossener. „Ein paar Prozent mehr“ – genau das setzte die TSG nun um. Innerhalb von zehn Minuten nach Wiederanpfiff setzte sich das Team auf fünf Tore ab und stellte damit früh die Weichen auf Sieg. In der Folge kontrollierten die Bulls das Geschehen souverän und bauten ihren Vorsprung kontinuierlich aus.

Ein Schlüssel zum Erfolg war das effektive Tempospiel. Vor allem Jonas Schlereth setzte immer wieder Akzente in der ersten und zweiten Welle. Im Positionsangriff prägten Timo Kaiser und Nils Lenort das Spielgeschehen und sorgten für die nötige Durchschlagskraft. Zudem erwies sich Torhüter Johannes Eberhardt als sicherer Rückhalt, der mit wichtigen Paraden den Gästen zunehmend den Zahn zog.

TSG-Spielertrainer Nico Büdel zeigte sich nach dem Spiel zufrieden: „Ich bin zufrieden mit dem Ergebnis. Wir haben verdient und souverän gewonnen. In der ersten Halbzeit hatte uns die letzte Konsequenz gefehlt. In der zweiten Halbzeit haben wir es geschafft, diese fünf bis zehn Prozent draufzulegen und einen ungefährdeten Heimsieg einzufahren.“

Am kommenden Sonntag müssen die Bulls zu ungewohnter Uhrzeit auswärts in Hüttenberg ran. Anpfiff ist um 14 Uhr.

 

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